Ratgeber · Abwicklung

Lieferschein für Brennholz: Pflichtangaben & Alternative

Viele Betriebe begleiten jede Brennholzlieferung mit einem Lieferschein: als Nachweis für sich selbst und zur Kontrolle für den Kunden. Was gehört rein, und was ist wirklich Pflicht?

Hinweis: Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Stand 2026, ohne Gewähr.

Ist ein Lieferschein gesetzlich vorgeschrieben?

Anders als die Rechnung ist der Lieferschein in Deutschland grundsätzlich keine gesetzliche Pflicht, sondern gute kaufmännische Praxis. Er dient als Nachweis, dass und in welcher Menge geliefert wurde, unabhängig vom eigentlichen Zahlungsvorgang. Welche Angaben eine Rechnung zwingend enthalten muss, erklärt Brennholz verkaufen: Gewerbe, Steuer & Kleinunternehmer.

Was sollte auf dem Lieferschein stehen?

  • Datum der Lieferung
  • Name und Anschrift von Verkäufer und Kunde
  • Gelieferte Menge und Einheit (z. B. Ster, Schüttraummeter)
  • Holzart und Scheitlänge
  • Bestell- oder Auftragsnummer, falls vorhanden
  • Optional ein Unterschriftenfeld zur Empfangsbestätigung

Anders als bei der Rechnung sind keine Steuerangaben nötig, oft steht auf dem Lieferschein auch gar kein Preis.

Lieferschein vs. Rechnung: der Unterschied

Der Lieferschein bestätigt die Warenbewegung: was wurde wann in welcher Menge geliefert. Die Rechnung ist das zahlungsrelevante Dokument mit Pflichtangaben nach §14 UStG, etwa Steuernummer oder USt-IdNr., fortlaufender Rechnungsnummer und Steuersatz oder §19-Hinweis.

Wie viele Betriebe den Lieferschein heute abbilden

Ein eigenes Lieferschein-Dokument kostet Zeit: Menge und Kunde werden erst dort und dann noch einmal auf der Rechnung erfasst. Viele kleine Betriebe verzichten deshalb inzwischen auf ein separates Papier und dokumentieren die Lieferung direkt am Auftrag. In Klafterly hältst du die Lieferung fest, indem du die Bestellung im Wochen-Lieferplan als „geliefert“ abhakst, mit Zeitstempel. Aus der gelieferten Bestellung wird per Klick die Rechnung, ohne die Menge ein zweites Mal einzutippen.

Wer weiß, welcher Kunde was zu welchen Konditionen bestellt hat, braucht seltener einen separaten Beleg. Das setzt allerdings eine saubere Kundenverwaltung voraus, in der Adresse und Bestellhistorie zusammenhängen.

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