Ratgeber · Trocknung
Brennholz trocknen & Restfeuchte richtig messen
Nur trockenes Holz gibt seine volle Wärme ab. Und nur trockenes Holz darf verheizt werden. Ein Überblick zu Trocknungszeit, Grenzwerten und Messung.
Welche Restfeuchte muss Brennholz haben?
Ofenfertiges Brennholz hat eine Holzfeuchte von etwa 15 bis 20 %. Die 1. BImSchV lässt für den Betrieb kleiner Feuerungsanlagen höchstens 25 % zu. Frisch geschlagenes Holz liegt dagegen bei 50 % und mehr. Es zu verbrennen kostet Energie, verrußt den Kamin und ist nicht zulässig.
Wie lange muss Brennholz trocknen?
Als Faustregel gilt: ein bis zwei Jahre luftige Lagerung. Weiches Nadelholz und Birke sind oft nach einem Jahr so weit, hartes Laubholz wie Eiche oder Buche braucht eher zwei Jahre. Entscheidend sind Standort, Stapelung und wie früh das Holz gespalten wurde. Gespaltene Scheite trocknen deutlich schneller als Rundlinge.
- Nadelholz, Birke, Pappel: ca. 1 Jahr
- Buche, Esche, Ahorn: ca. 1,5 bis 2 Jahre
- Eiche, Robinie: ca. 2 Jahre und mehr
Wie du das Holz dafür stapelst, liest du unter Brennholz richtig lagern.
Restfeuchte richtig messen
Am einfachsten geht es mit einem Holzfeuchtemessgerät aus dem Baumarkt. Damit der Wert stimmt, solltest du richtig messen:
- Ein Scheit frisch spalten und im Kern messen. Außen ist das Holz immer trockener als innen.
- Mehrere Scheite aus verschiedenen Bereichen des Stapels prüfen, nicht nur eines.
- Messspitzen längs zur Faser eindrücken und den Mittelwert bilden.
Trocknung dokumentieren
Wer Brennholz verkauft, sollte den Trocknungsverlauf festhalten, für die eigene Planung und als Nachweis gegenüber Kunden. In Klafterly trägst du zu jeder Charge Feuchtemessungen mit Datum ein und siehst über einen Fortschrittsbalken, wann sie ofenfertig ist.
Welche Holzart am meisten Wärme liefert, zeigt der Heizwert-Vergleich.
Kein Rätselraten mehr bei der Trocknung
Klafterly führt jede Charge mit Feuchtemessungen und Countdown bis ofenfertig. 30 Tage kostenlos testen.
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